mein wahrer name03.02.2004 |
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vor etwa vier wochen hatte ich einen ganz seltsamen tag. es lief schon seit dem aufstehen eher wenig optimal ... ich saß dann am frühen abend am pc und fand eine interessante internetseite. doch jedesmal, wenn ich tiefer in die inhalte lesen wollte kam die meldung "dieser bereich ist nur registrierten nutzern zugänglich". aber ist ja nicht so wild! das was da alles drin steht ist interessant und es lohnt sich bestimmt, sich dafür einen nick und ein passwort zu merken.
ich klicke mich auf das anmeldeformular. alles wie üblich: name, vorname, e-mail-addi. so zeugs eben. dann kommt das feld ‘nickname’ und ich gebe aus reiner gewohnheit ‘deepbluenight’ ein. ich wähle ein passwort und zögere. deepbluenight ist nicht das richtige. das bin ich nicht mehr. das war ich vor vier jahren. ich lösche es und tippe mallory ein. wieder fühlt es sich nicht richtig ist. ... hmpf ... wer ist mallory? doch nur noch das synonym unter dem ich mich mal in einem längst vergessenen chat rumgetrieben habe. "wer bin ich?!" keine antwort ... man kann sich so einen namen ja schließlich nicht einfach selbst ausdenken ... es folgt eine eher bescheidene nacht und auch im traum kommt mir keine erleuchtung. am andern morgen bin ich also genauso schlau wie vorher. zumindest wird mir aber bewusst, dass mein über-ich auch ohne namen gut existieren kann. okay. also ohne name - wer bin ich denn ohne name? eines steht fest. ich bin ein spirituelles wesen. auf dem besten wege aufzuwachen. ich bin auch in anderen universen inkarniert und ich habe weiße flügel - das weiß ich schon seit drei jahren... DONG ...weiße flügel, ja? na ist ja interessant! ich gehe ins internet und klicke mich ins anmeldeformular und trage mit unglaublicher genugtuung und erleichterung "weissefluegel" als nick ein. das ist nicht mein spiritueller name, aber es ist die wahrheit. ich kann mich damit identifizieren. es sagt alles und nichts und scheint für einen nick im internet geradezu klasse! damit hatte ich erstmal "ruhe". meinen wahren namen würde ich dann schon noch rechtzeitig erfahren. so ungefähr dann, wenn das universum der meinung sein würde, dass ich reif sei und ich selber nicht mehr zwanghaft danach suchen würde. zeit komm her und vergeh! *grins* das machte die zeit auch prompt und ohne weitere nachfrage ;o) ich hatte meinen frieden gemacht. das leben war wieder klasse - im allgemeinen, im speziellen und überhaupt. "meinem" großen blonden hatte ich meinen ganzen kummer erzählt. als wir uns kurz darauf trafen, sah er mich unvermittelt an und sagte mir, dass er soeben meinen namen erfahren durfte. ich war baff! er wollte ihn mir nicht verraten - nicht einfach so - aber er schrieb ihn sich auf. ich selbst wollte ihn auch nicht "einfach so" genannt bekommen. es war irgendwie noch nicht der richtige zeitpunkt. ich hatte das gefühl, ich müsse ihn selber erfahren, erleben, erkennen, begreifen. es wurde aber von dem tag an eine art running gag zwischen uns, dass ich wusste, wann er an diesen namen dachte und er seinerseits sagen konnte, wann ich in gedanken danach suchte. wir hatten echt spaß :o) beim mailen, beim telefonieren und und und nach dem nächsten lichtkreis gingen wir noch eine kleinigkeit essen und während wir über tausenderlei andere dinge redeten ... gab es einen kurzen augenblick, wo ich wusse, dass er gerade an den namen dachte, ich bekam drei buchstaben. J E L ... aber bevor ich meine running gag frage anbringen konnte, sagte er bereits "hee - sollst nicht in meinen kopf gucken und suchen!" wir lachten darüber und im nächsten moment war das ganze wort in meinem kopf. ich war aber unsicher und verriet das wort nicht. andererseits war es auch nur eine gut aussprechbare buchstabenkombination - wie sollte das so etwas wichtiges wie mein name sein?! 02.02.2004 - wir trafen uns zu einem abendessen und palaver :o)
inzwischen ist es ein ganzes ende nach mitternacht. der 03.02. hat begonnen. wir haben viel erzählt und wie immer sind sehr viele energien zwischen uns hin und her geflossen. unvermittelt nimmt er mich sanft an die hand.
darf ich mich vorstellen? ich heiße aritina jelana. ich weiß nicht, von welchem stern ich gekommen bin, aber ich trage in mir die weichen grün-marmorierten herzensenergien und die abstrakten schwarz-weißen kräfte der rationalen menschlichen seite. ich habe die wundervolle sowie schwere aufgabe, sie zu vereinen. meine geburtszahl sieben (der wagen) unterstreicht dies noch. ich lebe in diesem namen und gleichermaßen lebt er in mir. er verkörpert in zwei worten, was mein wesen beschreibt. ich danke dem universum. habe keine worte, die der größe des momentes irgendwie wirklich gerecht werden könnten. auf dem heimweg durch die kalte stille nacht begleitet mich die mondin. sie strahlt mich an und ich teile ihr unentwegt mein glück mit. wiederhole immer wieder mit verschiedenen betonungen diesen namen und spüre immer wieder in mich hinein, was er alles in mir auslöst. manchmal klingt er fast russisch hart, dann wieder französisch weich. ich vertausche die beiden komponenten, aber dann gerät er aus den fugen. es bleibt bei aritina jelana. danke großer blonder! danke universum!
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